Kompetenzmodelle in Diagnostik und Personalentwicklung

Thema der Projektgruppe:
Kompetenzmanagement hat die Aufgabe, Mitarbeiterkompetenzen zu beschreiben, sie transparent zu machen sowie den Transfer, die Nutzung und Entwicklung der Kompetenzen hinsichtlich strategischer Unternehmensziele sicherzustellen. Durch die wachsende Verbreitung von Kompetenzmanagementmodellen in der unternehmerischen Praxis werden sie auch für eignungsdiagnostische Themenstellung (sowohl Auswahl als auch Entwicklung) relevant.

Ziele und Charakteristika des Projektes:
Die Projektgruppe möchte zunächst einen Erfahrungs- und Diskussionsaustausch zu unterschiedlichen Fragestellungen aus dem Themenbereich führen, z.B.

  • Was ist Kompetenz vs. Anforderung?
  • Kompetenz- vs. Defizitansatz (Resourcenorientierung)
  • allgemeine (etablierte) vs. unternehmensspezifische Modelle?
  • Auswahl von Schlüsselkompetenzen
  • Methodik der Modellentwicklung (Reliabilität/Validität?)
  • Top-down (Kompetenzmodell) vs. Bottom-up (Anforderungsanalyse, verhaltensgeleitet); Konsolidierung im Entwicklungsprozess?
  • Darstellbarkeit der Kompetenzen in AC/DC/PE (Reduktion, Definition)
  • Überschneidungsfreiheit (v.a. in späteren Verhaltensankern)
  • Logische Systematik/Aufbau; Modularitätsmöglichkeiten für verschiedene Verfahren

Geplantes Projektergebnis:
Der vorläufige Projektrahmen sieht folgende Themenstellungen vor:

  • Begriffsklärung/Abgrenzung/Modellüberblick
  • Kriterien zur Bewertung von Kompetenzmodellen
  • Darstellung eines Entwicklungsweges für ein Kompetenzmodell (wie muss ein Kompetenzmodell aus diagnostischer Sicht aussehen?)
  • Wie wird ein/das Kompetenzmodell „zum Leben erweckt“ (z.B. in Auswahl, PE, Führungsinstrumenten)?
  • Chancen und Grenzen eines Kompetenzmodells

Termin der Projektgruppentreffen:
Bitte bei den Projektgruppen-Managern erfragen.

Projektgruppen-Manager:
Thomas Thiemann und Petra Stella Ebert